Nouchine zeigt den Königspalast (2)

Jetzt haben wir uns doch mal hinein gewagt! Zu lange hatten wir angesichts langer Schlangen von Menschen wieder Reißaus genommen. Doch mit der Hitze gingen die Touristen und wir kamen.

 

Das Innengelände ist durch seinen großen Garten schon allein den Besuch wert. Unserer Kenntnis nach der einzige Ort in ganz Phnom Penh, wo man von motorisierten Fahrzeugen ungestört ein wenig durchs Grüne laufen kann.

 

Der Innenbereich ist in vier Abschnitte getrennt und durch Mauern abgegrenzt. Der Südbereich umfasst die "Silberpagode", dessen Innenraum komplett mit Silberkacheln ausgelegt ist. Zudem beherbergt dieses Gebäude noch einen "Goldbuddha", der mit 9584 Diamanten besetzt ist. So etwas ist natürlich Geschmackssache.

 

Im Nordbereich befindet sich der "Khemarin Palace", im Westbereich die Privatgemächer der Königsfamilie und im Hautbereich befindet sich der Thronsaal.

 

Der Thronsaal, wo man bis auf dem Thron alles ungestört ausprobieren konnte, ist überraschend schlicht und sachlich. Eigentlich lieben die Khmer opulente Holzvertäfelungen, doch hier war keine Spur davon. Im Vergleich zu den vielen Protzbauten neureicher Khmer in der Stadt bietet der Palast und seine Nebengebäude einen angenehmen Kontrast.

 

Mit seinem opulenten Garten und der Ruhe ist dieser Ort fast magisch im Vergleich zum lauten, hektischen Rest der Stadt.

 

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