Nouchine zeigt Silk Island

Wenn man das laute und staubige Phnom Penh in Richtung Nord-Osten über die Japanische Freundschaftsbrücke verlässt, erreicht man nach circa 15 Minuten einen kleinen, gut versteckten Fähranleger. Von dort kommt man mit dem klapprigen Boot, welches nur noch vom Rost und dem Glaube zusammengehalten wird, nach Koh Dach - der Seideninsel.

 

Die aus drei Inseln bestehende Inselgruppe bietet einem einen abrupten Übergang ins ländliche Kambodscha. Während man auf der südlichsten Insel extra für Touristen zusammengezimmerte Seidenwebereien bestaunen kann, verbirgt sich der wahre Schatz auf der wesentlich weniger beachteten Nordinsel.

 

Dort trifft man auf wenige, noch sehr ursprüngliche lebende Khmer, die in kleinen Dörfern ihr Leben abseits der Hektik führen. Wenn man die ruckelige Piste ganz in den Norden folgt, erreicht man einen kleinen Strandabschnitt.

 

Dort lässt sich für wenig Geld eine kleine Wasserhütte anmieten und den Stress der Großstadt schnell vergessen. Bei unseren diversen Ausflügen haben wir auch einen kleinen Leuchtturm entdeckt, welches heute als Hotel und Gaststätte dient. Die dortigen Khmer-Leckereien sind stetig unser Höhepunkt des Ausfluges.

 

Die vielen großen und kleinen Tempelanlagen die auf der Insel verteilt sind, zum Teil seit Jahrzenten verlassen, bieten ebenfalls genügend Möglichkeiten zu fußläufigen Entdeckungsreisen.

 

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